Reisekarte

Donnerstag, Dezember 31, 2009

God Shave The Queen, oder auch Hong Kong für Anfänger

Freies Internet!!!!

Ich wusste gar nicht mehr wie das ist Blog ohne VPN zu schreiben...


Naja egal, Philipp und ich sind gestern nach Hong Kong geflogen um hier Silvester zu verbringen. Mein Handy geht hier auch nicht, ich bin also nicht zu erreichen!
Das wars auch schon, da ich nicht meinen Urlaub mit surfen vergeuden will machen wir jetzt weiter die Stadt unsicher...

Bis die Tage!

Sonntag, Dezember 27, 2009

Weihnachten in der Casa del GEARE

Heute ist der 3. Weihnachtstag, draussen schneit, bzw. vielmehr regnet es mit 3 Schneeflocken dazwischen, ich habe bis 13 Uhr geschlafen und müsste jetzt eigentlich noch ein letztes Mal was für die Uni tun. Aber erstmal ist der Blog dran.

Weihnachten dieses Jahr ist schon wieder um, und ich muss sagen, wir hatten ein schönes Fest, auch wenn keiner bei seiner Familie sein konnte. Wir bilden halt hier unsere eigene kleine Familie.

An Heiligabend waren wir erstmal im deutschsprachigen Gottesdienst der Deutschen Gemeinde Shanghai (Es war total ungewohnt mal wieder ausserhalb der Wohnung überall deutsch zu hören...) und sind dann nach Hause gefahren um unser Deluxe-Weihnachtsessen zu kochen, für das Sven und ich morgens noch einkaufen waren.
Es gab Rindergeschnetzeltes in Sahnesoße mit Kartoffeln und als Nachtisch einen Weihnachtskuchen von der Konditorei-Kette um die Ecke.
Das Fleisch mussten wir aufgrund der rauhen Menge (2kg), die wir eingekauft hatten im Wok zubereiten.

Danach gab es dann das Festmahl, nachdem alle erstmal eine Pause auf der Couch brauchten, da sich keiner mehr rühren konnte, weswegen der Nachtisch auch auf den nächsten Tag verschoben wurde. jeder erledigte dann auch seine Weihnachtsanrufe. Den Abend ließen wir dann im Wohnzimmer bei Weihnachtsliedern und der Bescherung (ja wir haben gegenseitig gewichtelt) ausklingen um dann irgendwann gegen 2 Uhr ins Bett zu fallen. Die Nacht war am nächsten Morgen nämlich ein letztes Mal um 6 Uhr zu Ende, da wir in die Uni mussten um unsere Lastenaufzüge zu testen, aber das ist eine andere Geschichte.

Hier noch ein Bild von unserem Weihnachtsbaum:



Hier kommt allerdings unsere Lichterkette nicht so ganz zum Vorschein. Wir hatten den ganzen Abend schon Angst, dass ein Flieger in unser Apartment fliegt, da der Baum mehr geblinkt hat als die Landebahn des Hongqiao Airports...

Zum Schluss noch ein kleines Quiz:
Wie teuer war unser Weihnachtsbaum inclusive Schmuck und Blink-Lichterkette?
Tipps bitte per Kommentar abgeben.

Donnerstag, Dezember 24, 2009

Frohe Weihnachten, Merry Christmas, Joyeux Noël, 圣诞快乐

wünsch ich euch aus dem fernen Shanghai!!!

Unser Weihnachtsbaum ist leider noch nicht dekoriert, ja wir schämen uns..., aber das wird heute noch erledigt und dann gibts auch Bilder und einen Bericht wie wir Weihnachten gefeiert haben!

Euch allen also ein schönes Fest!

Euer Flo

Freitag, Dezember 18, 2009

Wir gegen die tönerne Armee, oder auch Tobi und Flo bei den Tontöpfen



Nachdem wir letzte Woche erfahren haben, dass die letzte Klausur für dieses Semester um eine Woche nach hinten verschoben wurde und unser Lastenaufzug nur noch kosmetisches Tuning braucht entschieden Tobi und ich kurzfristig noch nach Xi’An zu fahren um uns die tönerne Armee anzusehen. Gesagt getan! Samstags nachdem wir ausgeschlafen haben (12 Uhr mittags...) gingen wir zum Bahnticket-Office um die Ecke und kauften uns 2 Sleeper-Tickets nach Xi’An für abends.
Um 19:58 fuhr der Z-Zug dann los (ich hab immer noch keine große Ahnung worin genau der Unterschied zwischen den ganzen Zugarten ist...) und sollte um 10 Uhr morgens da sein. Pustekuchen, wir kamen mit 3 Stunden Verspätung an, haben aber auf der Fahrt noch eine Interessante Bekanntschaft gemacht. Wir haben eine Australische Familie kennengelernt, die auf China-Reise ist und Weihnachten und Neujahr in, haltet euch fest, Karlsruhe, ja Karlsruhe verbringen wird... die Welt ist doch ein Dorf! Norbert, der Vater ist ausserdem auch noch direkter Nachfahre der Gebrüder Grimm, da soll einer sagen, Zugfahren in China ist langweilig!

Nun wieder zu Xi’An, nachdem wir angekommen waren wollten wir erstmal zu Fuß Richtung geplanter Unterkunft gehen, merkten aber schnell, dass das doch weiter war als gedacht è Wir wechselten die Fortbewegungsart auf ein Taxi, was für ein wesentlich schnelleres erreichen des Hostels eignete.
Als erstes sahen wir uns dann die Stadtmauer an, auf Fahrrädern natürlich J
Die 14km kosteten uns fast anderthalb Stunden inclusive Fotopausen, die aufgrund der diesigen Luft ziemlich kurz ausfielen. Abends chillten wir dann noch eine Runde im Hostel um dann nochmal kurz um den Block zu ziehen. Auf diesem Weg liefen wir dann an einer Bar namens: 3 Carat – Jazz Coffee Bar vorbei und checkten sie aus, da der Name Jazz versprach. (Wenn ihr mal nach Xi’An kommt, geht nicht in diesen Schuppen...) Wir betraten die Bar und mussten erstmal durch den Metalldetektor der direkt jubilierte, aber da wir Westler sind hat das da mal wieder wie so oft keinen interessiert, um dann ein einen schlecht beleuchteten Raum geführt zu werden. Nachdem der erste Schreck verflogen war, bestellten wir uns jeweils einen Cocktail den man notfalls im Sturztrunk leeren konnte... Der mal wieder überaus tatschige Kellner wollte uns dann auch direkt Freibier andrehen, was wir nicht so ganz verstanden und freundlich mehrmals ablehnten bis er endlich abzog. Wie gesagt, die Bar kam uns als wir oben waren überaus dubios vor... Naja, dann kamen unsere Cocktails, die übrigens eher medium-lecker waren, und wir warteten was die nächste Überraschung sein möge... Die kam zum Glück nicht, also tranken wir unsere Cocktails aus und gingen wieder ins Hostel eine Runde Billard spielen.


Am nächsten Tag fuhren wir dann zur tönernen Armee, die die Erwartungen leider nicht ganz erfüllte, aber aufgrund des niedrigen Eintrittspreises (Nebensaison + Studentenrabatt) wars dann wieder O.K.
Es ist aber schon interessant was die damals schon alles fertig gebracht haben. Keiner der Soldaten gleicht einem anderen, alle haben unterschiedliche Haltungen und Gesichtszüge. Leider sind nicht alle Statuen gut erhalten geblieben, aber vieles ist auch noch nicht ausgegraben.

Gestern dann sahen wir uns noch das muslimische Viertel an, oder vielmehr irrten wir durchs Viertel auf der Suche nach der Moschee, die sich uns nicht zeigen wollte, könnte aber auch daran gelegen haben, dass der Stadtplan im Lonely Planet mal wieder etwas ungenau war... Hier in den engen Gassen zeigte sich dann mal wieder das urige China. Man sah Metzgereien, die in irgendwelchen Garagen auf dem Boden die Sachen zum Verkauf vorbereitet haben (Ich wollte ein Foto machen, das gefiel dem Besitzer aber nicht! Später hab ich’s dann aber im Vorbeigehen gemacht Hehehehe) Dann gab es auch wieder viele Garküchen, die hier ziemlich coole Herde hatten, wo man dachte es wurde ein altes Düsentriebwerk verbaut, so wie die aussahen und Feuer gespien haben...

So und jetzt sitzen wir am Flughafen und warten auf unseren Flug FM9202 – Shanghai Airlines – Xi’An => Pudong

Die Fotos gibts wieder in einer Galerie. Ich würde sie zwar gerne teilweise auch in den Text einfügen, das ist aber aufgrund des ziemlich langsamen VPN-Tunnels nach Karlsruhe, den ich zum bloggen benutzen muss eine zeitaufwändige Angelegenheit und mir somit oft zuviel.

Alsdann, Over and Out

Euer Flo


Nachtrag: Noch eine kleine Kuriosität: Die Müllautos in Lhasa spielen „Happy Birthday“ und die Straßenreinigungsautos in Xi’An spielen den Titanic-Song aus Lautsprechern während sie durch die Straßen fahren! Hahahahahaha, hier wird man immer wieder verblüfft!

Sonntag, Dezember 13, 2009

Endlich Bilder!!!


Hallo zusammen, ich sitze gerade im Zug nach Xi’An und habe endlich Zeit mal die Bilder aus Tibet zu sortieren und eine Auswahl zum hochladen fertigzumachen. Ich wollte euch nicht alle 900 Bilder zumuten, ausserdem hätte das wohl meinen Picasa Webspace gesprengt. Ich hoffe die Bilder gefallen euch, ich habe die meiner Meinung nach schönsten und Ausdrucksvollsten ausgesucht. Wenn ich wieder in Deutschland bin gibt’s natürlich eine ausführlichere Bilderschau. Da muss dann wohl mal ein RZ-Beamer herhalten. ;-)

Hier im Zug haben wir eben eine Familie aus Australien getroffen, die auch auf dem Weg nach Xi’An sind und nächste Woche weiter nach Deutschland reisen. Ratet mal wohin, hehe na klar ins schöne Karlsruhe, da sie dort Verwandte haben. Norbert ist übrigens direkter Nachkomme der Gebrüder Grimm. Die Welt ist doch ein Dorf, man kann es nicht anders ausdrücken.

Noch eine kurze Anmerkung zum Zugfahren: Will man Westler treffen, sollte man Softsleeper fahren, will man Chinesen treffen, fährt man Hardsleeper. (Das werden wir in Zukunft auch wieder tun J )

Alsdann bis die Tage! Ich hoffe euch gefallen die Fotos!

Samstag, Dezember 12, 2009

Einmal Tibet und zurück – Eine Odyssee aufs Dach der Welt :)

Sooooo, jetzt habe ich kurz Zeit mal über unseren letzten Urlaub zu schreiben.
Wer es noch nicht mitbekommen hat, die Seniorenreisegruppe „Schauinsland“ war mal wieder unterwegs. Diesmal ging es aufs Dach der Welt, genaugenommen nach Tibet!
Am Samstag den 28.11. stiegen wir in den „Tibet – Express“, den Zug der von Shanghai nach Lhasa fährt und die popelige Distanz von 4340 km oder so in ca. 51 Stunden zurücklegt. Bevor wir allerdings den zug besteigen konnten wurde unser Permit gecheckt, ob wir überhaupt nach Tibet dürfen. Nachdem dies geschehen war durften wir endlich unser Abteil beziehen.
Ich muss sagen, Zugfahren in China ist tausendmal chilliger als in Deutschland. Zum einen hält der Zug minimal alle 5 Stunden, zum anderen gibt’s hier gemütliche Hardsleeper zu humanen Preisen (die Fahrt hat umgerechnet ca 80 Euronen gekostet). Ausserdem ist Zugfahren hier die kommunikativste Fortbewegungsmöglichkeit und 4 Langnasen sind dann natürlich die Attraktion im Zug. Dies hatte zur Folge, dass wir mal wieder einige Gespräche mit interessierten Chinesen hatten, die wissen wollten wo wir herkommen und wo wir hinfahren. Glücklicherweise ist in dem Zug Tibet kein Tabu-Thema wie sonst hier überall. Also kommunizierten wir mal wieder mit unseren lauen Chinesisch-Kenntnissen, Händen, Füßen, Langenscheidt’s Wörterbuch und 3 Wörtern Englisch! War schon cool muss ich sagen!
Nach ca 30 Stunden Zugfahrt ging es dann auch ins Hochgebirge und in Golmund (2890m) wurde dann die speziell für diese Höhen entwickelte Diesellok an den Zug gehängt, was die 4 Maschinenbauer in Wagen 3 natürlich interessierte ;-). Dann wurde es schwer sich ab und zu mal vom Fenster loszureissen, da wir eine solche Landschaft wie sie ausserhalb des Zuges zu finden war noch nie gesehen haben. Man muss dazu sagen, dass 90% der Zugstrecke da oben auf über 4000m Höhe verlaufen und teilweise durch No-Man-Land gehen (von den 2-3 Yaks die da oben wohnen, mal abgesehen :-P )

Am 30.11. um 21:30 war es dann soweit, der Zug fuhr in den brandneuen Bahnhof von Lhasa ein. Wir packten unsere Rucksäcke und verließen den Zug um noch schnell ein Bild mit ihm zu machen, was uns allerdings von ein paar Wachleuten verwehrt wurde (Ein Dank hierbei an die netten Bahnangestellten: Jetzt haben wir kein Foto vom Zug mit uns davor... Es lebe der Sarkasmus!)

Wir machten uns also ab vom Bahnsteig in Richtung Ausgang, wo uns ein Fahrer abholen sollte. Vor dem Bahnhof stand dann auch ein kleiner Tibeter mit einem Schild mit unseren Namen drauf um uns abzuholen. Wir folgten ihm zu einem Geländewagen und er brachte uns ins Lhasa Hostel, wo wir die ersten Nächte verbringen sollten.

Am nächsten Tag nahmen wir dann auch unser erstes chinesisches Frühstück ein, was aus 2 Teigtaschen und einer undefinierbaren Suppe bestand, aber ich muss sagen, schlecht wars nicht J
Danach wurden wir von unserem Guide abgeholt (seinen Namen lasse ich jetzt mal raus) und wir begannen unseren ersten Tag in Lhasa, den wir mit der Besichtigung des Yokhang-Tempels und des Sera-Monasterys verbrachten. Unser Guide, selber Tibeter erzählte uns sehr viel über die Kultur Tibets und den Buddhismus.
Zusätzlich war am nächsten Tag auch noch ein großes Fest in Lhasa, was zur Folge hatte dass die Stadt gerammelt voll mit Gläubigen war. So bekamen wir echt einen riesen Einblick in die Kultur.

Der 2. Tag in Lhasa war dann eher bescheiden, da wir morgens schon einen Rückflug für Tobi organisieren mussten, weil er sich auf der Zugfahrt eine Erkältung zugezogen hatte, die der Höhenkrankheit Tür und Tor öffnete. Wir gingen also schon früh zu Kong, einem HongKong Chinesen der ein Café in Lhasa hat und unsere komplette Tour organisiert hat, weil er der einzige war den wir kannten, der uns morgens um 8 einen Internetzugang zur Verfügung stellen konnte. (in Lhasa geht nix vor 10 Uhr morgens, die Tibeter sind bis jetzt das übelste Chiller-Völkchen, dass ich kennengelernt habe. Und ich muss sagen, das war ein riesen Grund warum ich die Menschen dort so mag J )
Wir buchten also einen Rückflug und brachten Tobi zum Flughafen, nachdem wir ihn morgens nochmal im Krankenhaus an den Sauerstoff gehangen hatten (wenn man das Krankenhaus denn auch Krankenhaus nennen kann... Ich möchte da ehrlich gesagt noch nicht mal mit ner kleinen Schnittwunde hin, aber zum Glück brauchten wir ja nur ne Runde Sauerstoff, da kann man ja eigentlich nicht viel verkehrt machen)

Nachdem Tobi dann im Flieger saß, sahen wir uns noch den Park hinter dem Potala-Palast an und ließen den Abend chillig in Kong’s Café ausklingen.

Donnerstags holte uns unser Guide und unser Fahrer dann mit unserem gemieteten Geländewagen ab und wir begannen unseren Trip Richtung Mount Qomolangma, auch als Mt. Everest bekannt. Zuerst sahen wir uns allerdings noch den Potala an, da wir das ja am Vortag nicht mehr machen konnten.
Die erste Tagesetappe ging dann  über einen 4400m Pass mit ziemlich coolem Seepanorama nach Gyantse, wo wir uns abends noch ein Kloster ansahen. Hier verbrachten wir auch dann die ersten von 4 Nächten ohne Heizung (Wooooohoooo)

Am 4. Tag ging es dann weiter nach Tingri über Shigatse (2. Größte Stadt Tibets) wo wir unseren Permit für den Everest abholten und uns mal wieder ein Monastery ansahen. Auf dieser Etappe sahen wir ihn dann auch das erste mal, den höchsten Berg der Welt. Sah eigentlich nicht so hoch aus, muss ich sagen, könnte aber daran gelegen haben dass wir auf einem 5200m Pass standen...
In Tingri angekommen bezogen wir unser Zimmer im Familienhotel ohne warmes Wasser und ohne Heizung. Hier kamen wir dann auch in as Vergnügen ein Loch im Boden des ersten Stocks, als Toilette zu benutzen. Weitere Infos spare ich mir jetzt, wer mehr wissen will kann mich anrufen :-D
Tingri liegt im Mt. Qomolangma National Preserve und ist ein kleines Dorf, das entlang der Hauptstraße gebaut wurde. Hier unternahmen Sven und ich dann auch noch einen kleinen Spaziergang entlang des halb zugefrorenen Flusses, in dem eine Frau Kleider gewaschen hat... Hier sah man echt den Entwicklungsland-Teil von China. Abends aßen wir in der Gaststube des Hotels (der einzige beheizte Raum im ganzen Haus, wobei man dazu sagen muss, dass der Ofen ziemlich effektiv mit Yak-Mist gefeuert wurde, weil: Ist kostenlos, brennt gut und muss eh irgendwie weg :-D )
Hier machte dann Andi die Höhenkrankheit etwas zu schaffen, was uns von unserem Plan aufs Basecamp zu fahren abbrachte.

Am nächsten Tag fuhren wir also nicht aufs Basecamp, sondern nach Alt-Tingri, von wo man eine bombige Aussicht auf 3 der höchsten Berge des Himalayas hat. (siehe Fotos)
Auf dem Rückweg nach Shigatse, wo wir die nächste Nacht verbringen wollten, fuhren wir dann noch am ersten Everest Basecamp vorbei (Wir waren also doch am Basecamp, zwar nicht am Fuße des Berges, aber am Basecamp J ) und wieder über den 5200er Pass. Hier ging es uns dann auch so gut, dass wir ein bisschen enttäuscht waren, denn so hätten wir auch aufs Basecamp am Fuß fahren können... Es war aber die beste Entscheidung am Vorabend nicht hochzufahren, wer weiß was hätte passieren können...

In Shigatse saßen wir dann abends noch sehr lange mit unserem Guide in einem kleinen Garagenrestaurant und redeten über so ziemlich alles. Dazu gab es sauleckeres tibetisches Essen und Getränke.

Der 6. Tag brachte uns dann wieder nach Lhasa, wo wir uns noch den Sommerpalast des Dalai-Lama ansahen inclusive Zoo, in dem es den Yeti zu sehen gab. Ja, wir wollten es auch nicht glauben, wollten das Viech dann aber unbedingt sehen. Der dortige Zoo, wenn man es überhaupt Zoo nennen kann, denn die Bedingungen unter denen die Tiere da vor sich hin vegetieren ähnelt eher einem Tiergefängnis, hat 2 Yetis. Wir bekamen leider nur den Hybrid-Yeti zu sehen :-D der andere hat sich leider versteckt. Der Hybrid Yeti ähnelt auch eher einem Bär, aber die scheinen alle dran zu glauben. Wir wussten auch erst nicht ob unser Guide uns veräppeln wollte oder das ernst meint...

Nuja, den letzten Abend chillten wir mal wieder bei Kong im Café, tranken einen Drink nach dem anderen, lernten viele interessante neue Leute kennen (aus Tibet, Shanghai, Nepal, Thailand, Hong Kong) und hatten interessante Konversationen bis wir dann um 3 Uhr morgens das Café verließen mit der Ankündigung irgendwann mal wieder vorbeizukommen!

Montag morgen holte uns dann unser Fahrer am Hostel ab und brachte uns zum Bahnhof wo wir unsere 51 stündige Rückfahrt nach Shanghai antraten, auf der wir noch mehr chillten und schliefen als auf der Hinfahrt.
Wir wissen jetzt auch warum es die Höhenkrankheit gibt... Die leere Flasche Wasser die wir auf 4000m zugemacht hatten, hat hier unten nur noch ein Zehntel oder weniger der Größe als da oben... Kein Wunder, dass man da mehr atmen muss :-D

Sooo, das war der Tibet Trip in Kürze, Fotos gibt’s allerdings erst nächste Woche, da ich gleich in den Zug nach Xi’An steigen werde. Und NEIN, ich mache keinen Urlaub mit Studentenausweis, an der Uni gibt’s zur Zeit nur nichts zu tun, und da unser Prof die Klausur die für diese Woche angesetzt ist um eine Woche nach hinten verschoben hat, fahren Tobi und ich mal grad 3 Tage uns Xi’An und die Tontöpfe (hehehe ;-) nicht ernstgemeint) angucken.

Bilder kommen also noch, keine Angst.

Bis denn, ich bin dann mal weg!

Euer Flo

Samstag, November 28, 2009

T I B E T - here we come!!!

Jaaaa heute abend ist es endlich soweit, wir werden in den Zug nach Lhasa steigen und das Dach der Welt sehen. Geplant sind 2 Tage in Lhasa und dann 4 Tage Ausflug zum Mount Everest Basecamp! Wird bestimmt ziemlich cool.
Den Bericht gibt es frühestens in 11 Tagen wenn wir wieder in Shanghai sind.
Wooooooooohoooooooo!


Man sieht sich!

Euer Flo

Donnerstag, November 12, 2009

Jaaaaaaaaaaa, Ich lebe noch...

Ich muss mich glaub ich erstmal entschuldigen so lange nichts geschrieben zu haben. Doch die letzten Wochen waren echt stressig, da das ein oder andere Exam und viele Hausaufgaben anstanden. Morgen schreiben wir unser Midterm-Exam in Design & Mechanics und die letzten Tage hab ich mir den Stoff dazu reingepfiffen... Ob ich das ein oder andere später mal brauchen werde zweifle ich zwar gerade noch etwas an, da ein Prof. in Karlsruhe zu nem Thema was hier ausgiebig diskutiert wurde gesagt hat: "Baut doch heute eh keiner mehr..." Mal sehen, es war auf jeden Fall mal interessant auch darüber was zu hören.

Dann hat uns diese Woche noch Barack Obama a.k.a. unser Strömungslehre Lehrer einen Strich durch unsere Tibet Pläne gemacht, da er seine Klausur eine Woche nach hinten verlegt hat...
Naja was solls, ab nächster Woche isses da eh sowas von kalt, da macht eine Woche später auch nicht mehr viel aus.
Der Besuch Im Tibet Reisebüro war eh schon der Brüller. Denn offiziell ist das nicht auf der Straße angegeben. Wir bekamen die Adresse von einem Freund hier und sind direkt mal hingefahren. Das ganze muss man sich dann so vorstellen, dass wir vor dem Haus mit der angegebenen Adresse  standen und uns nicht mehr sicher waren ob die Adresse überhaupt stimmt.
Nach kurzer Nachfrage in einem kleinen Supermarkt erfuhren wir auch nur, dass es kein solches Reisebüro in der Nähe gibt... Also gingen wir doch mal in das Hotel, das unter der angegebenen Adresse zu finden war und fragten nach dem Reisebüro. Prompt wurden wir vom Wachmann zum Zimmer 305 gebracht. Nach energischem Anklopfen des Wachmannes öffnete sich dann auch die Tür einen Spalt und jemand guckte auf den Flur um zu sehen, wer denn da geklopft hat. Nachdem er uns gesehen hat, wurden wir auch dann hinein gebeten und durften auf einem bequemen Sofa Platz nehmen. Die Ausstattung des "Hotelzimmers" bestand aus Tibet-Requisiten und den Schildern, die wohl mal an der Tür des Hotels gehangen haben.
Wir besprachen also unsere Reisepläne mit den Angestellten/Chef und einigten uns darauf eine detaillierte Kostenaufstellung per Email zu bekommen. Hier half uns auch mal wieder die Email Adresse der Uni hier die zeigte, dass wir Studenten und keine reichen Touris sind.
Soviel zum Thema: "Come to my secret shop..."
Naja alles in allem steht unsere Tour, wir müssen uns nur nochmal über den Preis und das Datum einig werden, aber das klärt sich die Tage.

Dieses Wochenende ist dann auch mal wieder ruhiger und Sven und ich sind zum Picknick im Century Park mit Yi und Phyllis eingeladen. Nur dass wir keine Ahnung haben wie ein Picknick hier abläuft, zudem es in den letzten Tagen temperaturmäßig so ziemlich angezogen hat, aber wie sagt man doch so schön: Nur die Harten kommen in den Garten!
Am Sonntag ist es dann hoffentlich auch so schön, dass ich mal ans Meer fahren kann, hab die Woche herausgefunden, dass ich jetzt knappe 9 Wochen da bin und noch nicht den Pazifik aus der Nähe gesehen habe ===> auf ans Meer!!! :-)

Alles weitere gibts dann hoffentlich in der nächsten Woche!

Seid gegrüßt aus dem Land der aufgehenden Sonne!

Montag, Oktober 26, 2009

Das Wochenende der 3 Bazilliarden Stufen...

Die Seniorenreisegruppe "Schauinsland" hat mal wieder einen "kleinen" Wandertrip unternommen, was soviel heisst das 4 lustige deutsche Maschinenbauer mit schweren Rucksäcken die Wanderwege Chinas unsicher machen! Diesmal ging es mit dem Bus nach Huangshan in der Provinz Anhui, auch als die Yellow Mountains bekannt. Um 17:30 verließen wir mit 20 minuten Verspätung die South Shanghai Long Distance Bus Station und fuhren Richtung Südwesten. Nach 6 Stunden Fahrt (incl. 1 Stunden Rush-Hour Stau) kamen wir dann in Tangkou, so hieß das kleine Örtchen wo wir die erste Nacht verbringen wollten, an. Mr Hu, den wir schon von unterwegs kontaktiert hatten kam uns und 6 weitere Franzosen dann an der Bus Station dort mit seinem Auto abholen. (Er musste 3 mal fahren um auch alle in sein Hotel zu bekommen) Dort schmiss seine Frau für uns dann auch noch mal den Wok an und bereitete uns einen leckeren Mitternachtssnack. Am nächsten Morgen ging es dann auf die Yellow Mountains, soll heissen Treppen, Treppen, Treppen. Die Chinesen haben nämlich die komische Angewohnheit überall wo es den Berg hochgeht mal ne Treppe hinzubauen, sei der Berg auch noch so hoch. Gegen 11 begannen wir also unseren Aufstieg. 1000 Höhenmeter wollten überwunden werden. Unterwegs waren wir dann auch mal wieder Touristen-Attreaktion Nummer 1, denn wann sieht man schon mal 4 Europäer mit großen Rucksäcken. Auf der Hälfte der Strecke wollte dann auch wieder eine chinesische Mädelstruppe ein Foto mit uns machen und da wir dadrin inzwischen Meister sind (wir haben inwischen aufgehört zu zählen wie viele Bilder wir schon mit Leuten gemacht haben) posten wir wieder gekommt!
Dann ging der Aufstieg weiter, ich nahm allerdings einen anderen Weg als Sven, Andi und Tobi, da ich ehrlich gesagt keine Lust hatte noch mal das 3 fache an Stufen wie zurückzulegen, wie wir schon begangen hatten. Die 3 hatten nämlich die Idee sich noch einen Peak anzusehen der schon nach Millionen von Stufen aussah. Ich ging also den regulären Weg weiter und wartete oben auf die anderen. Beim gammeln hatte ich dann Zeit mal die Touristen genauer zu beobachten und hatte meinen Spaß.
Dazu muss man sagen, dass da oben ein Betrieb war, den man echt nicht mehr feierlich nennen kann...
Als die Jungs dann bei mir ankamen gings weiter Richtung unterkunft für die Nacht. Natürlich wieder über Treppen, wie denn sonst auch ;-)
Der Sonnenuntergang war wieder der Hammer (siehe Bilder) und nach weiteren 2 Stunden Wanderung durch die Nacht kamen wir dann in unserem „Hostel“ an. Also vielmehr einer der 3 Cable Car Stationen, die auch als Hostels dienen. Die Station war nach Dienstschluss einfach mal zum Restaurant umfunktioniert worden. Wir bezogen also unser Zimmer, was Mr Hu noch organisiert hatte, denn Wochenends ist es immer schwer eine Übernachtungsmöglichkeit auf den Mountains zu finden. Wir teilten uns ein ca 16qm Zimmer mit 5 Chinesen und hatten eine sagen wir mal nicht sooooo erholsame Nacht (wer mehr infos will bitte Email, das könnte sonst zu lang werden...)

Am nächsten Morgen frühstückten wir dann auf einem Felsen in der Sonne unser mitgebrachtes Frühstück (Gutes Brot aus der deutschen Bäckerei hier, mit Käse und Salami) Danach ging dann der Teil los warum wir überhaupt dort übernachtet haben: Der Canyon! Zuerst mit einem 600 Höhenmeter umfassenden Abstieg, der nicht wie erwartet spektakulär aber wunderschön war. Unten angekommen, gab es eine kleine Pause und einen Plausch mit einem Taiwanesen, der deutsch konnte, ziemlich cool was man immer wieder für Leute trifft! Und hoch gings wieder (800 Höhenmeter) zuerst unspektakulär aber dann wurds richtig geil, denn: Der Weg ging an senkrechten Steilwänden vorbei (den haben die mal grad so da dranbetoniert, wir haben immer noch keinen Plan wie...) Zur anderen Seite konnte man dann ca. 200-300 m in die Tiefe gucken, weiche Knie inklusive...

Das war die Strapazen echt Wert! Oben angekommen ging es dann zur Cable Car Station und von da wieder nach unten und mit dem Flieger zurück nach Shanghai.


Fazit:

IN:
Berge, geile Aussichten, Natur pur
OUT:
Millionen Touristen, trotz Rauchverbot im Zimmer rauchende Chinesen, der geschlossene Lotus-Peak

Dienstag, Oktober 20, 2009

Hot Town, Summer in the City...


Halli Hallo zusammen,

Wir schreiben den 20. Oktober 2009, hier in Shanghai sind 24 Grad Celsius und wir gammeln im T-shirt auf dem Campus rum, während wir auf die nächste Vorlesung warten. Vorgestern war ich dann noch in kurzer Hose und Flip Flops am Bahnhof um mir mal wieder ein Zugticket nach Kunshan zu kaufen.
Gestern bin ich dann mal kurz wieder rüber gedüst um etwas zu netzwerken. Man kann nie genug Leute kennen. Zurück ging es dann mit dem Geschäftsführer zusammen, denn er wohnt auch in Shanghai. Dies hatte zur Folge, dass ich gestern abend mal im dunklen Audi A6 in unserem Compound vorgefahren bin. Könnte einem echt öfter passieren ;-)
Ja und heute mal um 5:45 Uhr aufgestanden, damit ich Katja noch zum Geburtstag gratulieren konnte (Es lebe die Zeitverschiebung zwischen China und den USA...)
Danach erstmal Kaffee gekocht, was die anderen schon denken ließ, dass sie verschlafen haben. Zitat Andi: „Jemand schlurft über den Gang, Licht geht an, es blubbert (hier sei angemerkt, dass wir seit 4 Tagen im Besitz eines Wasserspenders sind, der immer blubbert beim Wasser zapfen!), es riecht nach Kaffee... Ist mein Wecker kaputt???“ Normalerweise komme ich nämlich immer als einer der letzten in Richtung Küche. Nur Tobi schafft es immer erst gegen 6:20 aufzustehen, zu duschen und trotzdem um 6:30 Uhr an der Tür zu stehen... Aber versprochen, so früh werde ich in den nächsten Wochen nicht mehr in die Küche schlappen...
Ja und jetzt sitz ich hier in der Bib in nem gemütlichen roten Ledersessel und schreibe mal wieder an meinem Blog, während ich draussen den sonnigen Campus beobachte.
Ich hoffe mal, dass die Temperaturen noch etwas so bleiben und wir noch mal am Wochenende irgendwo in die Sonne wandern fahren können.

Bis denn dann!

Donnerstag, Oktober 15, 2009

Ach wie gut tut doch mal wieder deutsches Essen ☺

Vorgestern wurde vom deutschen Konsulat Shanghai der Tag der Deutschen Einheit im Radisson Hotel gefeiert und alle Landsleute waren eingeladen. Wir haben natürlich erstmal wieder auf den letzten Drücker davon erfahren, nämlich am Tag vorher als wir uns mal wieder auf der Polizeistation angemeldet haben. Dort trafen wir einen anderen Deutschen, der uns darauf aufmerksam machte.
Also recherchierten wir wo die Veranstaltung genau war und fuhren hin, was heissen soll Sven und Ich fuhren hin, da Andi und Tobi lernen wollten. Ich muss sagen, der Empfang war die durchaus bessere Wahl! Wir waren natürlich total underdressed, da wir den „vorgeschriebenen“ dunklen Anzug nicht, noch nicht im Schrank haben. Also kramten wir unsere besten Klamotten raus und fuhren hin. Letztendlich muss ich aber sagen, dass wir legère gekleidet noch deutlich besser aussahen als so manch anderer, der z.B. unter einem dunklen Nadelstreifenanzug rote PUMA Sneaker trug... bzw manche andere Gäste die unter dem dunklen Anzug braune ungeputzte Schuhe trugen... Wenn man sich schon gut anzieht kann man wenigstens auch noch die Schuhe putzen. Aber genug über die anderen Gäste ;-)
Wir wurden am Eingang von der kompletten Mannschaft des Konsulats begrüßt und fanden uns dann auf einer großen Wiese mitten in Shanghai wieder. Es wurde Wein aus dem Rheingau ausgeschenkt (Paradies!) und dann wurde der Empfang mit einer Rede des Konsuls begonnen und das Buffet eröffnet.
Ich müsste lügen, wenn ich sage es hat nicht geschmeckt. Wir versuchten natürlich auch noch Kontakte zu knüpfen und haben ein paar interessante Leute kennengelernt, aber leider war kein Maschinenbauer dabei L.
Gegen 10 war dann langsam Feierabend (das Bier und der Wein waren leer...) und wir begaben uns auf unseren 20 minütigen Weg nach Hause (zu Fuß, wie schön ist es doch Downtown zu wohnen)
Fazit: Hoffentlich gibt es noch mehr Empfänge des Konsulats ;-)
Als nächstes planen wir auf das monatliche Diner der Handelskammer hier zu gehen, das kostet zwar 400 RMB, aber die kann man durchaus bezahlen um interessante Leute kennenzulernen und mal wieder das Netzwerk zu erweitern. Bis dahin muss ich mir auch noch einen Anzug schneidern lassen und mir gescheite Schuhe kaufen.

Gestern Abend war dann an der Uni draussen die Begrüßung der neuen Erstsemester wo ich mich mit Michael, einem der neuen GEARE Studenten traf und mir die Zeremonie incl. Feuerwerk (was die Chinesen by the way absolut perfektioniert haben!) ansah. Danach genehmigten wir uns noch ein paar scharfe Nudeln und ich nahm die letzte Bahn nach Hause.

Heute stehen dann 2 Klausuren an, zum einen unser Fluid Mechanics Midterm Exam und dann heute Abend um 22 Uhr die Elektronikklausur aus Karlsruhe. Mal sehen was das gibt J

Bis die Tage denn!!!

Freitag, Oktober 09, 2009

Sach mal einer der Bedienung „Gan Bei“!

So verschaffte uns Sven am vorletzten Abend unseres Urlaubs in der Provinz Guanxi einen ziemlichen Lachflash. Aus Versehen hat er Gan bei (Auf Ex / Prost!) mit Mai dan (Rechnung) verwechselt, was zu einem ziemlich lustigen Gesicht der Bedienung und Tränen in unseren Augen führte...
Naja aber nun zum Anfang unseres Urlaubs.
Am Dienstag den 29.9. haben wir spontan abends einen Flug oder vielmehr 4 Plätze nach Guilin gebucht. Der aufgrund des späten Zeitpunkts günstige Preis war echt Spitze.
Die ganze Flug-Geschichte war ein ziemlicher Gag, denn hier kann man mit einem Zettel, ja einem Zettel, als Ausweis fliegen! Wir haben alle am Montag bevor wir in Urlaub geflogen sind unseren Residence Permit beantragt und mussten dafür unsere Reisepässe abgeben. Dafür bekamen wir eine Quittung, die unser Ausweis für die Zeit bis wir unsere Reisepässe zurückbekommen unser Ausweis ist. Wir fragten natürlich direkt ob wir damit fliegen können, da uns die Geschichte unsere freien 8 Tage hätte versauen können, man versicherte uns aber, dass man damit fliegen könne. Also ließen wir jeweils ein Foto von uns auf die Quittung tackern und mit dem hier alles offiziell machenden roten Stempel absegnen.
Wir also am Mittwoch Nachmittag zum Flughafen, Gepäck eingecheckt und ab zur Sicherheitskontrolle. Dort war dann der Moment wo der Elefant das Wasser lässt und wir bangten um unseren Urlaub. Aber entegegen aller Befürchtungen kamen wir alle durch, wir mussten nur unsere Wanderschuhe ausziehen und durchleuchten lassen, da die gepiept haben wie ne falsche Metallhüfte...
Um 17:25 Boarding und ab mit dem Bus übers Rollfeld zu unserer Maschine. Was wir da noch nicht wussten war, dass wir noch ne Stunde aufm Rollfeld im Flieger rumgammeln müssen, da der Luftraum über Shanghai so ziemlich voll ist, und kaum ein Flug pünktlich abheben kann.
Dann nach 2 Stunden Flug kamen wir in Guilin am Airport an und liefen natürlich erstmal den ersten Schleppern in die Hände die uns Hotelzimmer andrehen wollten...
Wir hatten natürlich auch nichts dergleichen gebucht, da es ohnehin immer Zimmer gibt. Also schnappten wir uns das nächste Taxi und fuhren in die Stadt. Unsere chinesisch-Künste ließen eine kleine Unterhaltung mit dem Taxifahrer zu und wir animierten ihn Musik anzumachen und erzählten ihm wo wir herkommen, was ihn zu einer 70 Jahre alten und zum Glück heute nicht mehr angewandten Begrüßungsgeste animierte, die ich jetzt nicht weiter ausführen möchte.
In Guilin angekommen fanden wir auch direkt ein günstiges Hostel und hatten unser Zimmer für die erste Nacht. Nach dem Duschen chillten wir uns noch kurz (bis 2 Uhr Nachts) in die Bar des Hostels und lernten dort noch 2 Mädels aus Dänemark kennen, die wir in den darauf folgenden Tagen mehrmals wiedertreffen sollten.
Den nächsten Tag verbrachten wir  mit Sightseeing in Guilin. Direkt an der ersten Sehenswürdigkeit trafen wir natürlich wieder auf die Mädels...
Freitags gingen wir morgens mit  Gepäck zum Busbahnhof um uns Bustickets nach Longsheng zu kaufen, von wo wir weiter nach Dazhai auf die Reisterassen wollten. Vorher hatte man uns natürlich versichert, man sollte das im Voraus buchen, da es unmöglich sei, einen Bus dorthin zu bekommen...
Die Busfahrt war direkt mal der Brüller. Wir verließen den Busbahnhof mit allen Sitzplätzen belegt, doch direkt hinter der Ausfahrt aus dem Bahnhof hielt der Bus wieder und die Schaffnerin zog unter einigen Sitzen Hocker hervor, sodass auch der Gang noch mit Passagieren gefüllt werden konnte (die natürlich auch „Tickets“ gekauft hatten...) Nachdem dann auch der Gang voll und der Bus endgültig überladen war ging es los nach Longsheng durch die Berge Guanxis. Berghoch war O.K. bis auf dass der Busfahrer mal wieder fuhr wie die Sau (sonst wäre Busfahren auch langweilig hier...), will sagen, er fährt halt einfach mal in den Gegenverkehr um einen LKW zu überholen... Als es dann die Berge wieder runterging mussten wir zwischendrin anhalten um an einer der vielen Bremskühlstationen unsere Bremsen zu kühlen, denn in China fährt man generell ohne Motorbremse, Gang rausmachen ist eh besser :D.
Nach 2 ½ Stunden Fahrt oder so kamen wir in Longsheng an, kauften kurz Wasser und nahmen unseren Anschlussbus nach Dazhai in die Reisterassen. Dieses  Gefährt, man konnte es noch Bus nennen, hätte in Deutschland noch nicht mal TÜV bekommen, aber hier is sowas normal, brachte uns dann mal wieder total überfüllt für 1,5€ nach Dazhai.
Dort starteten wir unsere 2 tägige Wanderung durch die Reisterassen (siehe Bilder).
Doch wir mussten erstmal ein „paar“ Höhenmeter auf Treppen zurücklegen und haufenweise alte Frauen abwimmeln die unsere Rucksäcke tragen wollten... Ist ja nett, aber ich möchte nicht von einer älteren Dame meinen 12 Kilo schweren Rucksack durch die Reisfelder geschleppt bekommen...
Die Wanderung, incl. Nachtwanderung, da wir mal wieder kein Hostel reserviert hatten, war absolut geil. Natur pur! Ab und zu kommt man mal an einem Touri Spot vorbei, aber die größte Zeit sind uns nur Einheimische begegnet, die immer sichtlich erfreut waren von Europäern mit Ni Hao! Begrüßt zu werden.
China hat echt wunderschöne Ecken, und diese hier ist nur eine...
Samstags Nachmittags kamen wir dann endlich nach einer Übernachtung in einem traditionellen Holzhaus in den Reisfeldern und ca. 25-30 km (geschätzt) Fußmarsch in Ping’an an und wollten einen Bus nach Longsheng nehmen. Doch hier war echt nichts mehr zu bekommen. Also leisteten wir uns ein privat Taxi für 20€ nach Guilin (ca. 2-3 Autostunden entfernt). Von dort fuhren wir dann mit dem Bus weiter nach Yangshuo wo wir die nächsten 4 Tage verbringen wollten. Mal wieder ohne gebuchtes Zimmer. Aber auch hier fanden wir direkt wieder Top-Zimmer, die wir uns zu einem Top Preis erhandelten. (Mittlerweile handeln wir überall...)
Den Sonntag schliefen wir dann erstmal aus und sahen uns Yangshuo an, eine Stadt, die leider sehr touristisch ist und im Umkreis sehr viele Aktivitäten zu bieten hat.
Montags liehen wir uns 4 Mountainbikes und fuhren den Yulong-River entlang zur Dragonbridge. Ich kann übrigens Flip-Flops zum Mountainbiken nur empfehlen ;)
Der Weg führte uns quer durch die Pampa und wir hatten einen riesen Spaß über Schotterwege zu düsen.
An der Dragonbridge angekommen trafen wir noch Studenten aus Köln J und kühlten uns vor der Rückfahrt noch kurz im Yulong-River ab.
Dienstags waren Sven und ich dann die Faulen und mieteten uns 2 Roller. Womit wir mal wieder wohl so gegen ziemlich alles verstießen... Keine Ausweise, abgelaufenes Visum, kein Führerschein und kein Kennzeichen auf meinem Roller.... Aber solange man nicht zu schnell fährt interessiert das keinen Polizisten...
Ich kann jetzt übrigens auch verstehen warum kein Chinese Helm trägt. Es wird einfach zu heiß drunter, also zog ich meinen Helm auch nach 10km aus und fröhnte dem Fahrtwind.
Wir machten einen kleine Tour durch die Landschaft und trafen uns am Moon-Hill mit Andi und Tobi, die wieder Fahrräder gemietet hatten. Anschließend fuhren wir in die Buddha-Cave und machten eine Höhlentour mit Schlammbad und heißen Quellen für 10, statt 32€ ( es leben unsere Verhandlungskünste) J
Dann am Mittwoch, unserem letzten Tag unternahmen wir eine weitere Wanderung am Li-River wo man das Panorama sehen kann, was auf dem 20RMB Schein aufgedruckt ist. Es war echt eine absolut geniale Wanderung am Fluß und am Fuß der Karstberge entlang. Auch wenn wir immer wieder nervige Touri-Schlepper die uns mit: „Hello? Hello? Bamboo? Yandi?“ zutexteten abwimmeln mussten. Auf dem Fluss kann man nämlich mit Bambusflößen von Xingping (dem Startpunkt unserer Wanderung) nach Yandi (Endpunkt) fahren.
Kurz vor Yandi hielten wir dann doch ein Bamboo an und erhandelten uns einen guten Preis nach Xingping zurück, da wir dort 2 Stunden später den letzten Bus nach Yangshuo zurück kriegen wollten. Die Floßfahrt war noch richtig schön, incl. Vor-Sonnenuntergang.
Abends trafen wir uns dann noch in einer Kneipe mit den Mädels aus Dänemark und 2 anderen Dänen, die auch in Shanghai studieren und ließen unseren letzten Abend ausklingen.
Donnerstags fuhren wir dann morgens um 7 mit dem Taxi wieder zum Flughafen um dort eine Stunde länger auf den Flieger zu warten, da dieser mal wieder Verspätung hatte. Wenigstens wurden wir durch dir Flugkünste unseres Piloten dann halbwegs für die Warterei entschädigt.
Joa, das war die letzte Woche im „Schnelldurchlauf“
Jetzt lieg ich wieder in Shanghai auf meinem Bett und darf mich mit Unikrams befassen, da nächste Woche 2 Klausuren anstehen, aber des basst scho. Man darf sich halt keinen Stress machen und ihr kennt mich ja... ;)

Alsdann,

Peace, Over and Out!
Man hört sich!


Dienstag, September 29, 2009

Heyyyy, ab in den Süüüüüden!

Wooohooo, wir haben gerade unseren Flug nach Guilin im Süden Chinas gebucht. Dort werden wir die National Holidays verbringen. 8 Tage Rucksackurlaub, ohne gebuchtes Hostel oder gebuchten Rückflug :)
Kurzfristig bekommt man da eh die besten Preise wie wir gerade eben festgestellt haben und zusätzlich ist das Personal von E-Long am Telefon sehr nett.
Mal sehen ob man uns mit unserem tollen Reisepassersatz überhaupt fliegen lässt. Da unsere Pässe gerade bei der VISA-Stelle sind laufen wir seit gestern mit einer Quittung mit angetackertem Bild rum, was aufgrund des roten Stempels als rechtsgültiger Passersatz zu gelten scheint :)
Wir werden es sehen!


Alsdann, ich bin dann mal weg!
Urrrrrrrrrrrlaub!

Freitag, September 25, 2009

Staffellauf!

Wir haben gestern endlich unsere Health Examination hinter uns bringen können, was heissen soll, dass wir ca eine halbe Stunde in lustigen chinesischen Bademänteln Staffellauf durch das Shanghai International Travel Healthcare Center gemacht haben. Es fing an mit der Registrierung bei der wir unter anderem vorangegangene Krankheiten angeben sollten, die natürlich keiner hatte, denn wir sind ja alle kerngesund. Dann ging es zum "ausziehen", also T-Shirt aus, Bademantel an. Es folgten Größe, Gewicht, Blutabnehmen, EKG, Ultraschall, eine kurze Unterhaltung mit einem chinesischen Arzt der nicht mehr englisch als konnte als nötig. Letztendlich ging es zum Röntgen der Lunge, was nur ich gemacht habe, da die anderen ihre Röntgenbilder anerkannt bekamen, dies lag allerdings daran, dass ich als sie dazu kamen schon längst durch war und keinerlei Gelegenheit hatte auch nur anzubringen, dass ich ja schon ein Bild habe.... Folglich waren die 60€ für das Bild in Karlsruhe total unnötig, da die das hier für 6€ machen... Naja, was solls, jetzt leuchte ich halt nachts und brauche keine Lampe mehr zum Lesen :)
Danach gingen wir noch Essen, da wir alle einen riesen Kohldampf hatten (der Termin war um 15:30 und wir hatten seit 10:30 nichts mehr gegessen, wg der Blutabnahme...) Und schon war der Tag wieder rum...
Heute dann wieder um 6 raus, halb 7 aus der Tür und um 8 aufm Campus sein, was mit erschwert wurde, da mir irgendsoein Honk, mein Ventil meines Hinterrades geklaut hatte... Also lief ich zur Uni und wir kamen natürlich alle zu spät, da wir nicht in das Klassenzimmer sondern zur Werkstatt gegangen waren...
Nach der Uni wieder in die Stadt, kurz noch für 20€ im Adidas Outlet (keine Fakes) n paar neue Schuhe gekauft, Entendöner für 70 cent zum Mittagessen, und nun Strömungslehre lernen, da die Vorlesung total unverständlich ist...

Nuja, soweit für gestern und heute!

Man sieht sich!

Mittwoch, September 23, 2009

Ein hoch auf unseren Busfahrer! Zug und Bus fahren in China

Heute bin ich nach Kunshan gefahren um mich bei meinem zukünfttigen Arbeitgeber VOITH Paper vorzustellen.
Natürlich nahm ich den Zug und bin zu der Erkenntnis gelangt, dass Zugfahren in China in 3 Stadien erfolgt:
Stadium 1 „Auf die Plätze“ : Zuerst muss man hier am Bahnhof „einchecken“ soll heißen, durch die Sicherheitskontrolle und in den entsprechenden Wartesaal gelangen, der mit der Hilfe einiger freundlicher Bahnangestellter schnell gefunden ist. Dort wird dann beim Eintritt das Ticket kontrolliert und entwertet. Hier wird nun in einer um nicht zu sagen gigantischen Halle darauf gewartet, dass der Zug zum Beladen bereit ist.
Es folgt Stadium 2 „Fertig!“: So ca 20 min vor Abfahrt des Zuges fängt eine Bazilliarde an Menschen an sich fertig zu machen, d.h. schon mal vor den Toren der Wartehalle aufstellen (in langen Schlangen)
Nun zu Stadium 3 „Los!“: Nachdem die Tore geöffnet sind beginnt der Run auf den Bahnsteig so in ungefähr wie beim Sommer- oder Winterschlussverkauf bei C&A! Nachdem ich dann gemächlich auf den Bahnsteig geschlendert bin (War ja noch genug Zeit) fand ich dann heraus, dass ich sogar obwohl ich das billigste Ticket für sagenhafte 15Yuan (1,50€) gekauft habe eine Sitzplatzreservierung besaß. Nach dieser Erkenntnis war mir nicht mehr klar warum alle so rennen, da doch eigentlich jeder eine Reservierung haben sollte. Wer weiß...





Zum Zugfahren hier muss man allerdings auch sagen, dass die Chinesen alles in Hello Kitty Tüten, oder ähnlicher Plastikverpackung transportieren und zwar in rauen Mengen, was den Weg über den Gang etwas beengt.

Angekommen in Kunshan, nahm ich ein Taxi zum Werk, was by the way doppelt so teuer war wie die Zugfahrt...
Am Werk dann die nächste Hürde, am Tor sprach keiner Englisch... Dies konnte ich dann durch einen Anruf bei meinem zukünftigen Chef klären und wurde abgeholt. Mir wurde auch prompt mein Arbeitsplatz gezeigt und der jetzige Praktikant weihte mich in seine Arbeit ein.
Ich hatte mir natürlich auch wieder den richtigen Tag ausgesucht, denn heute war „Employee Information“ with BBQ afterwards. Soll heißen, der neue Praktikant wurde mit einem leckeren Chinesischen BBQ begrüßt J. Dazu muss ich sagen, dass Schweineöhrchen gegrillt doch wesentlich besser schmecken als wie auch immer die das letzte mal zuebreitet waren...
Zu meinem zukünftigen Job muss ich sagen: Läuft!!! Alle Angestellten dort sind richtig gut drauf und finden es gut, dass ich chinesisch lerne. Denke mal, dass ich dort auch noch einiges mitnehmen kann.
Nach dem BBQ ging es dann mit dem VOITH Company Bus zurück nach Shanghai. Und zwar im Renntempo! Es fahren immer 2 Busse nach Shanghai, die sich immer auf der Autobahn ein Rennen liefern. Der Bus fuhr auch gefühlte 150 Sachen mit schnellen Spurwechseln um besser voran zu kommen. Dies wurde auch hier und da mit einem kräftigen Hupen gemäß dem Motto: „Achtung ich komme!“ unterstützt. So war ich dann auch nach 40 Minuten wieder in Shanghai und konnte die Metro nach Hause nehmen, wo ich jetzt endlich mal wieder ne Runde auf meinem Bett gammeln und bloggen kann J.
Soweit für heute, weiteres folgt in ein paar Tagen.
Bilder der letzten 2 Wochen gibt es hier!

Montag, September 14, 2009

Ich geb dem Teil 4 Wochen, Fahrradkauf beim Händler unseres Vertrauens


Wir haben gerade eben unsere ersten fahrbaren Untersätze in China gekauft. Es handelt sich um 4 himmelblaue Kinderfahrräder der Luxuskategorie!
Nach der heutigen Lernsession zogen wir los um uns Fahrräder zu kaufen. Da wir morgen nach Downtown umziehen war das nötig um in Zukunft "schnell" von der U-Bahn Haltestelle auf den Campus gelangen zu können.
Der Kauf begann mit der kritischen Begutachtung des Angebots des hiesigen Fahrradhändlers. Die Auswahl war groß und die Preisspanne von umgerechnet 17,50€ bis 50€. Wir entschieden uns natürlich prompt für das Modell supergünstig für 17,50€. Und auch diesmal fanden sich wieder schnell 2 Chinesen die Englisch konnten und uns bei den Verhandlungen halfen. Wir versuchten zuerst den Preis auf 10€ zu drücken, was der Verkäufer natürlich nciht mitmachen wollte. Nach einigem Hin und Her einigten wir uns dann auf 15,50€ incl Fahrradkorb. Für 50 cent mehr hätten wir auch noch eine Garantie von einem Monat haben können, aber das war uns dann doch zu teuer, da die Sachen ja normalerweise erst nach Ablauf der Garantie kaputtgehen... In Deutschland zumindest...
Wir bekamen also noch die Körbe montiert und Luft auf die Reifen gemacht. Stolz zogen wir los und wollten Richtung Auchan Supermarkt um Schlösser zu kaufen. Doch nach 20 Metern rächte sich schon die nicht gekaufte Garantie... Svens Kette war gerissen...






Wir also wieder zurück zum Fahrradhändler, der zum Glück die Kette auf "Kulanz" reparierte.

Ich wünschte ich hätte mein Amsterdam-Rad hier... Denn selbst das ist meiner Meinung nach sicherer als die Räder die wir hier gekauft haben nach der Devise: No Risk No Fun! Und wir sind nur einmal so jung in Shanghai :)

Die gekauften Schlösser sind übrigens 1/5 so viel Wert wie die Räder die damit gesichert werden.
Andi hat zum Wucherpreis von 3,40€ auch einen Helm erstanden, allerdings ist man glaube ich ohne sicherer unterwegs...
Ich sehe schon wir werden eine geile Zeit hier in Shanghai erleben.

Soweit mein Teil zum heutigen Tag, man sieht sich :)

Freitag, September 11, 2009

Selbstversuche zur Luftqualität

So, da dies der erste Post nach etwas längerer Zeit ist ein kurzes Update:

Wir haben eine Wohnung gefunden, und zwar wie gewünscht in Downtown Shanghai, oder genauer im Xuhui District. Mietvertrag ist unterschrieben und nächsten Dienstag werden wir einziehen. :)

Jetzt liegt die Konzentration wieder auf dem Lernen für die nächste Klausur ===> wir haben immernoch kein Sightseeing gemacht, aber das kommt direkt nach TM dran.
Gerade eben war ich aufgrund des rauchenden Kopfes eine Stunde auf dem MinHang Campus joggen und habe dabei auch ein paar Fotos gemacht. Entgegen meiner Erwartungen bin ich ohne brennende Lunge wieder zurückgekommen. Wenn wir Downtown wohnen, werde ich aber den Sport direkt vor der Türe meiden, ist glaube ich nicht sooo gesund.

So, denn wird mal weiter gelernt!

Sonntag, September 06, 2009

Unser erster Abend in Shanghai und der Tag danach

Nachdem wir gestern gelandet sind wurden wir von Mr. Zhou abgeholt und zum Dorm gebracht. Da dort mal wieder keiner wusste, dass wir kommen haben wir also unseren Krams erstmal abgestellt und sind mit ihm in den Supermarkt einkaufen gefahren. Die Preise hier sind echt der Hammer, n ganzer Einkaufswagen voll für ca. 21€.

Danach fuhren wir wieder ins Dorm und bekamen endlich unsere Zimmer, die nicht ganz den Erwartungen entsprachen... Aber das ist ne andere Geschichte, ich sag nur „irgendwie sind hier Dreckspuren auf dem Boden“ und „ich glaub die Frau duscht hier immer, weil da liegt n Haufen schwarze Haare in der Dusche“. Ei des passt scho J

Nun waren wir auch nach dem langen Flug recht hungrig und suchten uns ein nettes Restaurant. Das Personal konnt natürlich kein Englisch, was uns auf die Idee bracht einfach mal auf ein paar Sachen auf der Karte zu tippen und diese zu bestellen. Die nette Chefin half uns aber trotzdem indem sie uns verständlich machte, was schmeckt und was nicht.

Nach dem Bestellen ließen wir uns von einem anderen Angestellten dann zum Gruppenfoto unter dem Mao Portrait breitschlagen und posierten mit Daumen hoch (und gekreuzten Fingern hinter dem Rücken)

Zum Essen kann man noch sagen, dass es echt seht lecker war und keinem auf dem Magen geschlagen hat.

Die Verständigung am gestrigen Abend verlief übrigens über Hände und Füße, da unser netter Dolmetscher vom Flughafen auch wieder in sein Dorm zurück musste. Aber ich glaube die Frau hat mich verstanden, als ich ihr klarmachen wollte, dass die Klimaanlage kaputt sei, denn 10 Minuten später hatten wir ein neues Zimmer. Soviel zum Thema, unsere Wohnheimszimmer wären nur bis zum 4.9. reserviert :-D.

Heute morgen beim Frühstück hatten wir dann auch unser erstes Erlebnis der besonderen Art: Vieles schmeckt nicht wonach es aussieht, was heissen soll, dass die Salami, die eig recht lecker aussah am Anfang eine gute Würze hatte, aber im Abgang dann doch fies süß wurde ;-). Aber was solls, ohne so Sachen wär das Leben auch echt öde.

Sooo, der erste Tag hier ist fast vorüber und wir hatten schon wieder einen heidenspaß. Zum Glück hatte Kaibo heute viel Zeit um uns etwas herumzuführen. Wir haben also jetzt alle unsere chinesischen Handynummern und sind somit im System ;-)

War echt einfacher als gedacht... Hingehen, Handynummer aussuchen, Reisepass zeigen und Handy freischalten lassen. Keine Adresse, sonst nix nötig. Und die Preise sind auch traumhaft. 1,3 Cent pro Minute fürs telefonieren, 160 frei SMS und das ganze kostet nur 2,60€ im Monat...

Danach haben wir eine kleine Runde über den Campus gemacht und waren mit Kaibo noch lecker essen. Auch wenn die Schweineohren jetzt nicht so der Brüller waren hat es sehr gut geschmeckt.

Morgen oder Übermorgen treffen wir dann auch endlich unseren Makler und hoffen auch direkt aus dem Dorm hier rauszukommen.

BILDER GIBTS HIER!

Samstag, September 05, 2009

Is ja eigentlich gar nicht so heiß hier, oder auch two-fifty für ne liege im HILTON Resort - Unser Tag in Dubai

Moin moin,


sitze grade am Flughafen in Dubai, frisch geduscht, mit dem fiesen sunburn... war doch die ganze zeit nur im schatten am strand.... irgendwas stimmt nicht!
Hab mir n Pastis genehmigt und warte auf unseren Anschlussflug nach Shanghai.
Der Tag soweit war echt klasse, bis auf die Tatsache, eine Liege im Hilton Resort nicht 2,50 sondern 250 von den Öldollar hier kostet, oder auch Dürüm, wie Tobi eingeführt hat.
Haben also den Tag am Strand unter einem Lifeguard-Turm, wenn man das Dingen denn so bezeichnen kann, zugebracht. Zwischen Kippen, Müll und Scherben. Die Dubaier sollten sich echt mal um ihre Strände kümmern.
Dann frisch umgezogen freut man sich auf die Abkühlung im Wasser, rennt wie ein Wilder los, Ihr kennt mich ja.... Um dann in einer pisswarmen Brühe enttäuscht zu werden :-D
War aber trotzdem chillig.
Danach gings mit dem Hilton Shuttle, was eigentlich von nicht-Gästen nicht benutzt werden durfte (erfuhren wir kurz vor der Abfahrt, nachdem wir schon ne halbe Stunde im Foyer gechillt haben...) in die Dubai Mall, die eher Medium groß war (1200 Shops).
Zu Essen gabs aufgrund des Ramadan auch erst nach Sonnenuntergang, was uns ca. 3 Stunden quälte sich aber letztendlich wieder zum besseren wandte, da das Essen echt nicht schlecht war.
Danach haben wir uns noch die Wasserfontänen angesehen und sind mit total stylischen, klapprigen Wassertaxis auf dem Creek hier rumgeschippert (Fotos folgen)!
Und jetzt sitzen wir nach einer weiteren genialen Taxifahrt wieder im Emirates Terminal und chillen.

Weiteres gibts dann die nächsten Tage aus Shanghai :-)

Montag, August 24, 2009

der erste Post :)

So, jetzt sind es nur noch 10 tage bis zum abflug und ich eröffne mal meinen Blog.
hier werden dann unter anderem bahnbrechende nachrichten zu lesen sein, wie wenn ich den ersten umgefallenen sack reis gesehen habe ;) bzw was auf der anderen seite der welt gerade so läuft.

so, denn werde ich mich jetzt mal wieder der informatik widmen... (das is noch komplizierter als chinesisch rückwärts... ;) )