Reisekarte

Montag, Oktober 26, 2009

Das Wochenende der 3 Bazilliarden Stufen...

Die Seniorenreisegruppe "Schauinsland" hat mal wieder einen "kleinen" Wandertrip unternommen, was soviel heisst das 4 lustige deutsche Maschinenbauer mit schweren Rucksäcken die Wanderwege Chinas unsicher machen! Diesmal ging es mit dem Bus nach Huangshan in der Provinz Anhui, auch als die Yellow Mountains bekannt. Um 17:30 verließen wir mit 20 minuten Verspätung die South Shanghai Long Distance Bus Station und fuhren Richtung Südwesten. Nach 6 Stunden Fahrt (incl. 1 Stunden Rush-Hour Stau) kamen wir dann in Tangkou, so hieß das kleine Örtchen wo wir die erste Nacht verbringen wollten, an. Mr Hu, den wir schon von unterwegs kontaktiert hatten kam uns und 6 weitere Franzosen dann an der Bus Station dort mit seinem Auto abholen. (Er musste 3 mal fahren um auch alle in sein Hotel zu bekommen) Dort schmiss seine Frau für uns dann auch noch mal den Wok an und bereitete uns einen leckeren Mitternachtssnack. Am nächsten Morgen ging es dann auf die Yellow Mountains, soll heissen Treppen, Treppen, Treppen. Die Chinesen haben nämlich die komische Angewohnheit überall wo es den Berg hochgeht mal ne Treppe hinzubauen, sei der Berg auch noch so hoch. Gegen 11 begannen wir also unseren Aufstieg. 1000 Höhenmeter wollten überwunden werden. Unterwegs waren wir dann auch mal wieder Touristen-Attreaktion Nummer 1, denn wann sieht man schon mal 4 Europäer mit großen Rucksäcken. Auf der Hälfte der Strecke wollte dann auch wieder eine chinesische Mädelstruppe ein Foto mit uns machen und da wir dadrin inzwischen Meister sind (wir haben inwischen aufgehört zu zählen wie viele Bilder wir schon mit Leuten gemacht haben) posten wir wieder gekommt!
Dann ging der Aufstieg weiter, ich nahm allerdings einen anderen Weg als Sven, Andi und Tobi, da ich ehrlich gesagt keine Lust hatte noch mal das 3 fache an Stufen wie zurückzulegen, wie wir schon begangen hatten. Die 3 hatten nämlich die Idee sich noch einen Peak anzusehen der schon nach Millionen von Stufen aussah. Ich ging also den regulären Weg weiter und wartete oben auf die anderen. Beim gammeln hatte ich dann Zeit mal die Touristen genauer zu beobachten und hatte meinen Spaß.
Dazu muss man sagen, dass da oben ein Betrieb war, den man echt nicht mehr feierlich nennen kann...
Als die Jungs dann bei mir ankamen gings weiter Richtung unterkunft für die Nacht. Natürlich wieder über Treppen, wie denn sonst auch ;-)
Der Sonnenuntergang war wieder der Hammer (siehe Bilder) und nach weiteren 2 Stunden Wanderung durch die Nacht kamen wir dann in unserem „Hostel“ an. Also vielmehr einer der 3 Cable Car Stationen, die auch als Hostels dienen. Die Station war nach Dienstschluss einfach mal zum Restaurant umfunktioniert worden. Wir bezogen also unser Zimmer, was Mr Hu noch organisiert hatte, denn Wochenends ist es immer schwer eine Übernachtungsmöglichkeit auf den Mountains zu finden. Wir teilten uns ein ca 16qm Zimmer mit 5 Chinesen und hatten eine sagen wir mal nicht sooooo erholsame Nacht (wer mehr infos will bitte Email, das könnte sonst zu lang werden...)

Am nächsten Morgen frühstückten wir dann auf einem Felsen in der Sonne unser mitgebrachtes Frühstück (Gutes Brot aus der deutschen Bäckerei hier, mit Käse und Salami) Danach ging dann der Teil los warum wir überhaupt dort übernachtet haben: Der Canyon! Zuerst mit einem 600 Höhenmeter umfassenden Abstieg, der nicht wie erwartet spektakulär aber wunderschön war. Unten angekommen, gab es eine kleine Pause und einen Plausch mit einem Taiwanesen, der deutsch konnte, ziemlich cool was man immer wieder für Leute trifft! Und hoch gings wieder (800 Höhenmeter) zuerst unspektakulär aber dann wurds richtig geil, denn: Der Weg ging an senkrechten Steilwänden vorbei (den haben die mal grad so da dranbetoniert, wir haben immer noch keinen Plan wie...) Zur anderen Seite konnte man dann ca. 200-300 m in die Tiefe gucken, weiche Knie inklusive...

Das war die Strapazen echt Wert! Oben angekommen ging es dann zur Cable Car Station und von da wieder nach unten und mit dem Flieger zurück nach Shanghai.


Fazit:

IN:
Berge, geile Aussichten, Natur pur
OUT:
Millionen Touristen, trotz Rauchverbot im Zimmer rauchende Chinesen, der geschlossene Lotus-Peak

Dienstag, Oktober 20, 2009

Hot Town, Summer in the City...


Halli Hallo zusammen,

Wir schreiben den 20. Oktober 2009, hier in Shanghai sind 24 Grad Celsius und wir gammeln im T-shirt auf dem Campus rum, während wir auf die nächste Vorlesung warten. Vorgestern war ich dann noch in kurzer Hose und Flip Flops am Bahnhof um mir mal wieder ein Zugticket nach Kunshan zu kaufen.
Gestern bin ich dann mal kurz wieder rüber gedüst um etwas zu netzwerken. Man kann nie genug Leute kennen. Zurück ging es dann mit dem Geschäftsführer zusammen, denn er wohnt auch in Shanghai. Dies hatte zur Folge, dass ich gestern abend mal im dunklen Audi A6 in unserem Compound vorgefahren bin. Könnte einem echt öfter passieren ;-)
Ja und heute mal um 5:45 Uhr aufgestanden, damit ich Katja noch zum Geburtstag gratulieren konnte (Es lebe die Zeitverschiebung zwischen China und den USA...)
Danach erstmal Kaffee gekocht, was die anderen schon denken ließ, dass sie verschlafen haben. Zitat Andi: „Jemand schlurft über den Gang, Licht geht an, es blubbert (hier sei angemerkt, dass wir seit 4 Tagen im Besitz eines Wasserspenders sind, der immer blubbert beim Wasser zapfen!), es riecht nach Kaffee... Ist mein Wecker kaputt???“ Normalerweise komme ich nämlich immer als einer der letzten in Richtung Küche. Nur Tobi schafft es immer erst gegen 6:20 aufzustehen, zu duschen und trotzdem um 6:30 Uhr an der Tür zu stehen... Aber versprochen, so früh werde ich in den nächsten Wochen nicht mehr in die Küche schlappen...
Ja und jetzt sitz ich hier in der Bib in nem gemütlichen roten Ledersessel und schreibe mal wieder an meinem Blog, während ich draussen den sonnigen Campus beobachte.
Ich hoffe mal, dass die Temperaturen noch etwas so bleiben und wir noch mal am Wochenende irgendwo in die Sonne wandern fahren können.

Bis denn dann!

Donnerstag, Oktober 15, 2009

Ach wie gut tut doch mal wieder deutsches Essen ☺

Vorgestern wurde vom deutschen Konsulat Shanghai der Tag der Deutschen Einheit im Radisson Hotel gefeiert und alle Landsleute waren eingeladen. Wir haben natürlich erstmal wieder auf den letzten Drücker davon erfahren, nämlich am Tag vorher als wir uns mal wieder auf der Polizeistation angemeldet haben. Dort trafen wir einen anderen Deutschen, der uns darauf aufmerksam machte.
Also recherchierten wir wo die Veranstaltung genau war und fuhren hin, was heissen soll Sven und Ich fuhren hin, da Andi und Tobi lernen wollten. Ich muss sagen, der Empfang war die durchaus bessere Wahl! Wir waren natürlich total underdressed, da wir den „vorgeschriebenen“ dunklen Anzug nicht, noch nicht im Schrank haben. Also kramten wir unsere besten Klamotten raus und fuhren hin. Letztendlich muss ich aber sagen, dass wir legère gekleidet noch deutlich besser aussahen als so manch anderer, der z.B. unter einem dunklen Nadelstreifenanzug rote PUMA Sneaker trug... bzw manche andere Gäste die unter dem dunklen Anzug braune ungeputzte Schuhe trugen... Wenn man sich schon gut anzieht kann man wenigstens auch noch die Schuhe putzen. Aber genug über die anderen Gäste ;-)
Wir wurden am Eingang von der kompletten Mannschaft des Konsulats begrüßt und fanden uns dann auf einer großen Wiese mitten in Shanghai wieder. Es wurde Wein aus dem Rheingau ausgeschenkt (Paradies!) und dann wurde der Empfang mit einer Rede des Konsuls begonnen und das Buffet eröffnet.
Ich müsste lügen, wenn ich sage es hat nicht geschmeckt. Wir versuchten natürlich auch noch Kontakte zu knüpfen und haben ein paar interessante Leute kennengelernt, aber leider war kein Maschinenbauer dabei L.
Gegen 10 war dann langsam Feierabend (das Bier und der Wein waren leer...) und wir begaben uns auf unseren 20 minütigen Weg nach Hause (zu Fuß, wie schön ist es doch Downtown zu wohnen)
Fazit: Hoffentlich gibt es noch mehr Empfänge des Konsulats ;-)
Als nächstes planen wir auf das monatliche Diner der Handelskammer hier zu gehen, das kostet zwar 400 RMB, aber die kann man durchaus bezahlen um interessante Leute kennenzulernen und mal wieder das Netzwerk zu erweitern. Bis dahin muss ich mir auch noch einen Anzug schneidern lassen und mir gescheite Schuhe kaufen.

Gestern Abend war dann an der Uni draussen die Begrüßung der neuen Erstsemester wo ich mich mit Michael, einem der neuen GEARE Studenten traf und mir die Zeremonie incl. Feuerwerk (was die Chinesen by the way absolut perfektioniert haben!) ansah. Danach genehmigten wir uns noch ein paar scharfe Nudeln und ich nahm die letzte Bahn nach Hause.

Heute stehen dann 2 Klausuren an, zum einen unser Fluid Mechanics Midterm Exam und dann heute Abend um 22 Uhr die Elektronikklausur aus Karlsruhe. Mal sehen was das gibt J

Bis die Tage denn!!!

Freitag, Oktober 09, 2009

Sach mal einer der Bedienung „Gan Bei“!

So verschaffte uns Sven am vorletzten Abend unseres Urlaubs in der Provinz Guanxi einen ziemlichen Lachflash. Aus Versehen hat er Gan bei (Auf Ex / Prost!) mit Mai dan (Rechnung) verwechselt, was zu einem ziemlich lustigen Gesicht der Bedienung und Tränen in unseren Augen führte...
Naja aber nun zum Anfang unseres Urlaubs.
Am Dienstag den 29.9. haben wir spontan abends einen Flug oder vielmehr 4 Plätze nach Guilin gebucht. Der aufgrund des späten Zeitpunkts günstige Preis war echt Spitze.
Die ganze Flug-Geschichte war ein ziemlicher Gag, denn hier kann man mit einem Zettel, ja einem Zettel, als Ausweis fliegen! Wir haben alle am Montag bevor wir in Urlaub geflogen sind unseren Residence Permit beantragt und mussten dafür unsere Reisepässe abgeben. Dafür bekamen wir eine Quittung, die unser Ausweis für die Zeit bis wir unsere Reisepässe zurückbekommen unser Ausweis ist. Wir fragten natürlich direkt ob wir damit fliegen können, da uns die Geschichte unsere freien 8 Tage hätte versauen können, man versicherte uns aber, dass man damit fliegen könne. Also ließen wir jeweils ein Foto von uns auf die Quittung tackern und mit dem hier alles offiziell machenden roten Stempel absegnen.
Wir also am Mittwoch Nachmittag zum Flughafen, Gepäck eingecheckt und ab zur Sicherheitskontrolle. Dort war dann der Moment wo der Elefant das Wasser lässt und wir bangten um unseren Urlaub. Aber entegegen aller Befürchtungen kamen wir alle durch, wir mussten nur unsere Wanderschuhe ausziehen und durchleuchten lassen, da die gepiept haben wie ne falsche Metallhüfte...
Um 17:25 Boarding und ab mit dem Bus übers Rollfeld zu unserer Maschine. Was wir da noch nicht wussten war, dass wir noch ne Stunde aufm Rollfeld im Flieger rumgammeln müssen, da der Luftraum über Shanghai so ziemlich voll ist, und kaum ein Flug pünktlich abheben kann.
Dann nach 2 Stunden Flug kamen wir in Guilin am Airport an und liefen natürlich erstmal den ersten Schleppern in die Hände die uns Hotelzimmer andrehen wollten...
Wir hatten natürlich auch nichts dergleichen gebucht, da es ohnehin immer Zimmer gibt. Also schnappten wir uns das nächste Taxi und fuhren in die Stadt. Unsere chinesisch-Künste ließen eine kleine Unterhaltung mit dem Taxifahrer zu und wir animierten ihn Musik anzumachen und erzählten ihm wo wir herkommen, was ihn zu einer 70 Jahre alten und zum Glück heute nicht mehr angewandten Begrüßungsgeste animierte, die ich jetzt nicht weiter ausführen möchte.
In Guilin angekommen fanden wir auch direkt ein günstiges Hostel und hatten unser Zimmer für die erste Nacht. Nach dem Duschen chillten wir uns noch kurz (bis 2 Uhr Nachts) in die Bar des Hostels und lernten dort noch 2 Mädels aus Dänemark kennen, die wir in den darauf folgenden Tagen mehrmals wiedertreffen sollten.
Den nächsten Tag verbrachten wir  mit Sightseeing in Guilin. Direkt an der ersten Sehenswürdigkeit trafen wir natürlich wieder auf die Mädels...
Freitags gingen wir morgens mit  Gepäck zum Busbahnhof um uns Bustickets nach Longsheng zu kaufen, von wo wir weiter nach Dazhai auf die Reisterassen wollten. Vorher hatte man uns natürlich versichert, man sollte das im Voraus buchen, da es unmöglich sei, einen Bus dorthin zu bekommen...
Die Busfahrt war direkt mal der Brüller. Wir verließen den Busbahnhof mit allen Sitzplätzen belegt, doch direkt hinter der Ausfahrt aus dem Bahnhof hielt der Bus wieder und die Schaffnerin zog unter einigen Sitzen Hocker hervor, sodass auch der Gang noch mit Passagieren gefüllt werden konnte (die natürlich auch „Tickets“ gekauft hatten...) Nachdem dann auch der Gang voll und der Bus endgültig überladen war ging es los nach Longsheng durch die Berge Guanxis. Berghoch war O.K. bis auf dass der Busfahrer mal wieder fuhr wie die Sau (sonst wäre Busfahren auch langweilig hier...), will sagen, er fährt halt einfach mal in den Gegenverkehr um einen LKW zu überholen... Als es dann die Berge wieder runterging mussten wir zwischendrin anhalten um an einer der vielen Bremskühlstationen unsere Bremsen zu kühlen, denn in China fährt man generell ohne Motorbremse, Gang rausmachen ist eh besser :D.
Nach 2 ½ Stunden Fahrt oder so kamen wir in Longsheng an, kauften kurz Wasser und nahmen unseren Anschlussbus nach Dazhai in die Reisterassen. Dieses  Gefährt, man konnte es noch Bus nennen, hätte in Deutschland noch nicht mal TÜV bekommen, aber hier is sowas normal, brachte uns dann mal wieder total überfüllt für 1,5€ nach Dazhai.
Dort starteten wir unsere 2 tägige Wanderung durch die Reisterassen (siehe Bilder).
Doch wir mussten erstmal ein „paar“ Höhenmeter auf Treppen zurücklegen und haufenweise alte Frauen abwimmeln die unsere Rucksäcke tragen wollten... Ist ja nett, aber ich möchte nicht von einer älteren Dame meinen 12 Kilo schweren Rucksack durch die Reisfelder geschleppt bekommen...
Die Wanderung, incl. Nachtwanderung, da wir mal wieder kein Hostel reserviert hatten, war absolut geil. Natur pur! Ab und zu kommt man mal an einem Touri Spot vorbei, aber die größte Zeit sind uns nur Einheimische begegnet, die immer sichtlich erfreut waren von Europäern mit Ni Hao! Begrüßt zu werden.
China hat echt wunderschöne Ecken, und diese hier ist nur eine...
Samstags Nachmittags kamen wir dann endlich nach einer Übernachtung in einem traditionellen Holzhaus in den Reisfeldern und ca. 25-30 km (geschätzt) Fußmarsch in Ping’an an und wollten einen Bus nach Longsheng nehmen. Doch hier war echt nichts mehr zu bekommen. Also leisteten wir uns ein privat Taxi für 20€ nach Guilin (ca. 2-3 Autostunden entfernt). Von dort fuhren wir dann mit dem Bus weiter nach Yangshuo wo wir die nächsten 4 Tage verbringen wollten. Mal wieder ohne gebuchtes Zimmer. Aber auch hier fanden wir direkt wieder Top-Zimmer, die wir uns zu einem Top Preis erhandelten. (Mittlerweile handeln wir überall...)
Den Sonntag schliefen wir dann erstmal aus und sahen uns Yangshuo an, eine Stadt, die leider sehr touristisch ist und im Umkreis sehr viele Aktivitäten zu bieten hat.
Montags liehen wir uns 4 Mountainbikes und fuhren den Yulong-River entlang zur Dragonbridge. Ich kann übrigens Flip-Flops zum Mountainbiken nur empfehlen ;)
Der Weg führte uns quer durch die Pampa und wir hatten einen riesen Spaß über Schotterwege zu düsen.
An der Dragonbridge angekommen trafen wir noch Studenten aus Köln J und kühlten uns vor der Rückfahrt noch kurz im Yulong-River ab.
Dienstags waren Sven und ich dann die Faulen und mieteten uns 2 Roller. Womit wir mal wieder wohl so gegen ziemlich alles verstießen... Keine Ausweise, abgelaufenes Visum, kein Führerschein und kein Kennzeichen auf meinem Roller.... Aber solange man nicht zu schnell fährt interessiert das keinen Polizisten...
Ich kann jetzt übrigens auch verstehen warum kein Chinese Helm trägt. Es wird einfach zu heiß drunter, also zog ich meinen Helm auch nach 10km aus und fröhnte dem Fahrtwind.
Wir machten einen kleine Tour durch die Landschaft und trafen uns am Moon-Hill mit Andi und Tobi, die wieder Fahrräder gemietet hatten. Anschließend fuhren wir in die Buddha-Cave und machten eine Höhlentour mit Schlammbad und heißen Quellen für 10, statt 32€ ( es leben unsere Verhandlungskünste) J
Dann am Mittwoch, unserem letzten Tag unternahmen wir eine weitere Wanderung am Li-River wo man das Panorama sehen kann, was auf dem 20RMB Schein aufgedruckt ist. Es war echt eine absolut geniale Wanderung am Fluß und am Fuß der Karstberge entlang. Auch wenn wir immer wieder nervige Touri-Schlepper die uns mit: „Hello? Hello? Bamboo? Yandi?“ zutexteten abwimmeln mussten. Auf dem Fluss kann man nämlich mit Bambusflößen von Xingping (dem Startpunkt unserer Wanderung) nach Yandi (Endpunkt) fahren.
Kurz vor Yandi hielten wir dann doch ein Bamboo an und erhandelten uns einen guten Preis nach Xingping zurück, da wir dort 2 Stunden später den letzten Bus nach Yangshuo zurück kriegen wollten. Die Floßfahrt war noch richtig schön, incl. Vor-Sonnenuntergang.
Abends trafen wir uns dann noch in einer Kneipe mit den Mädels aus Dänemark und 2 anderen Dänen, die auch in Shanghai studieren und ließen unseren letzten Abend ausklingen.
Donnerstags fuhren wir dann morgens um 7 mit dem Taxi wieder zum Flughafen um dort eine Stunde länger auf den Flieger zu warten, da dieser mal wieder Verspätung hatte. Wenigstens wurden wir durch dir Flugkünste unseres Piloten dann halbwegs für die Warterei entschädigt.
Joa, das war die letzte Woche im „Schnelldurchlauf“
Jetzt lieg ich wieder in Shanghai auf meinem Bett und darf mich mit Unikrams befassen, da nächste Woche 2 Klausuren anstehen, aber des basst scho. Man darf sich halt keinen Stress machen und ihr kennt mich ja... ;)

Alsdann,

Peace, Over and Out!
Man hört sich!