Nachdem wir gestern gelandet sind wurden wir von Mr. Zhou abgeholt und zum Dorm gebracht. Da dort mal wieder keiner wusste, dass wir kommen haben wir also unseren Krams erstmal abgestellt und sind mit ihm in den Supermarkt einkaufen gefahren. Die Preise hier sind echt der Hammer, n ganzer Einkaufswagen voll für ca. 21€.
Danach fuhren wir wieder ins Dorm und bekamen endlich unsere Zimmer, die nicht ganz den Erwartungen entsprachen... Aber das ist ne andere Geschichte, ich sag nur „irgendwie sind hier Dreckspuren auf dem Boden“ und „ich glaub die Frau duscht hier immer, weil da liegt n Haufen schwarze Haare in der Dusche“. Ei des passt scho J
Nun waren wir auch nach dem langen Flug recht hungrig und suchten uns ein nettes Restaurant. Das Personal konnt natürlich kein Englisch, was uns auf die Idee bracht einfach mal auf ein paar Sachen auf der Karte zu tippen und diese zu bestellen. Die nette Chefin half uns aber trotzdem indem sie uns verständlich machte, was schmeckt und was nicht.
Nach dem Bestellen ließen wir uns von einem anderen Angestellten dann zum Gruppenfoto unter dem Mao Portrait breitschlagen und posierten mit Daumen hoch (und gekreuzten Fingern hinter dem Rücken)
Zum Essen kann man noch sagen, dass es echt seht lecker war und keinem auf dem Magen geschlagen hat.
Die Verständigung am gestrigen Abend verlief übrigens über Hände und Füße, da unser netter Dolmetscher vom Flughafen auch wieder in sein Dorm zurück musste. Aber ich glaube die Frau hat mich verstanden, als ich ihr klarmachen wollte, dass die Klimaanlage kaputt sei, denn 10 Minuten später hatten wir ein neues Zimmer. Soviel zum Thema, unsere Wohnheimszimmer wären nur bis zum 4.9. reserviert :-D.
Heute morgen beim Frühstück hatten wir dann auch unser erstes Erlebnis der besonderen Art: Vieles schmeckt nicht wonach es aussieht, was heissen soll, dass die Salami, die eig recht lecker aussah am Anfang eine gute Würze hatte, aber im Abgang dann doch fies süß wurde ;-). Aber was solls, ohne so Sachen wär das Leben auch echt öde.
Sooo, der erste Tag hier ist fast vorüber und wir hatten schon wieder einen heidenspaß. Zum Glück hatte Kaibo heute viel Zeit um uns etwas herumzuführen. Wir haben also jetzt alle unsere chinesischen Handynummern und sind somit im System ;-)
War echt einfacher als gedacht... Hingehen, Handynummer aussuchen, Reisepass zeigen und Handy freischalten lassen. Keine Adresse, sonst nix nötig. Und die Preise sind auch traumhaft. 1,3 Cent pro Minute fürs telefonieren, 160 frei SMS und das ganze kostet nur 2,60€ im Monat...
Danach haben wir eine kleine Runde über den Campus gemacht und waren mit Kaibo noch lecker essen. Auch wenn die Schweineohren jetzt nicht so der Brüller waren hat es sehr gut geschmeckt.
Morgen oder Übermorgen treffen wir dann auch endlich unseren Makler und hoffen auch direkt aus dem Dorm hier rauszukommen.

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